Verkehrsrecht

Ihr Rechtsanwalt für Vekehrsrecht in Bonn

Beim Verkehrsrecht unterteilt sich die Tätigkeit eines Anwalts im Wesentlichen nach dem öffentlichen Verkehrsrecht und dem Verkehrszivilrecht. Unter dem öffentlichen Verkehrsrecht versteht man die Bußgeld-  und Verwaltungsangelegenheiten, wie die Erteilung, Entziehung oder die Neuerteilung des Führerscheines, Anordnung der MPU oder Fahrtenbuchauflage, EU-Führerscheine. Das Verkehrszivilrecht umfasst dagegen die Regulierung von Verkehrsunfällen gegenüber dem Unfallverursacher bzw. seiner Haftpflichtversicherung und die Durchsetzung entsprechender Schadensersatzansprüche.

Regulierung von Verkehrsunfällen

Sind Sie als Kfz-Fahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger in einen Verkehrsunfall geraten, geht es um die Frage der Verantwortlichkeit und der zu ersetzenden Schäden. Wir übernehmen für unsere Mandanten in diesem Fall den gesamten Rechtsverkehr mit den Versicherungen, Behörden, Gutachtern, Reparaturwerkstätten und anderen Verfahrensbeteiligten. Ferner setzen wir die Ihnen zustehenden Ansprüche aus dem Unfall vollständig durch. Dazu gehören insbesondere Ersatz der Reparaturkosten, Wertminderung, Nutzungsausfall, Schmerzensgeld, Betreuungsaufwand, Haushaltsführungsschaden usw.

Wir empfehlen Ihnen, möglichst schnell nach dem Unfall anwaltlichen Rat einzuholen. Geben Sie keine Erklärungen ab, bevor Sie sich nicht anwaltlich beraten haben. Dadurch vermeiden Sie fehlerhafte Schuldeingeständnisse und Regulierungsverzögerungen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Unfallgeschädigte, die sich durch einen Anwalt vertreten lassen, höheren Schadensersatz erzielen, als Geschädigte, die die Unfallregulierung selbst in die Hand nehmen.

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in aller Regel die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit. Aber auch unabhängig davon, muss die gegnerische Haftpflichtversicherung Ihnen auch die Kosten der Tätigkeit Ihres Anwalts erstatten, sofern Sie den Unfall nicht verschuldet haben.

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Fahrerlaubnisrecht

Das Fahrerlaubnisrecht umfasst Fragen rund um die Fahrerlaubnis, insbesondere die Neu-/Wiedererteilung des Führerscheines, deren Entziehung, die Umschreibung oder Anerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis. Die Entziehung der Fahrerlaubnis ist dabei in der Regel mit Verhängung einer Sperrfrist für die Wiedererteilung oder/und Anordnung einer MPU verbunden.

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Verkehrsordnungswidrigkeiten und Verkehrsstrafrecht

Hier unterscheidet man zwischen dem Verstoß gegen die Strafvorschriften, die mit einer Geldstrafe geahndet werden und dem Verstoß gegen die Bußgeldvorschriften, die im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens mit einer Geldbuße geahndet werden.

Das Straßenverkehrsgesetz kennt keinen eigenen Bußgeldrahmen. Die Geldbuße ist daher unter Beachtung der Regelsätze im Bußgeldkatalog zu bestimmen. Die Regelsätze sind nur Richtwerte und damit für Behörden und Gerichte nicht verbindlich. Der Regelfall geht von einer fahrlässigen Begehung, gewöhnlichen Tatumständen und keinen Voreintragungen aus. Mildernde oder schärfende Umstände können die Höhe der konkreten Geldbuße beeinflussen. Die Abweichungen von den Regelsätzen bedürfen daher immer einer besonderen Begründung.

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Neue Bußgeldregelungen ab 1. Mai 2014

Ab dem 1. Mai 2014 gelten die neuen Bußgeldregelungen.Dabei wurde in vielen Fällen, z.B. Handybenutzung beim Fahren oder Fahren mit Sommerreifen bei Glatteis und Schnee, die Geldbuße erhöht. Die wichtigste Änderung betrifft dabei das Punktesystem. Die Zahl der möglichen Punkte wurde auf 8 reduziert. Es werden ferner die Verkehrsverstöße erst ab einem Bußgeldwert von 60,00 € in das Verkehrszentralregister eingetragen.

Hier können Sie den Bußgeldkatalog in der Fassung vom 01.05.2014 einsehen:

Busgeldkatalog 2014

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