Arbeitsrecht

Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Bonn

Wir vertreten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in allen Fragen des Arbeitsrechts. Wir engagieren uns für eine außergerichtliche Lösung von Konflikten, setzen aber auch Ihre Rechte vor den Arbeitsgerichten durch.

Vertretung der Arbeitgeberinteressen

Häufig werden wir seitens der Arbeitgeber hinsichtlich der Möglichkeiten der rechts-wirksamen Gestaltung von Arbeitsverträgen kontaktiert, um evtl. Konflikte mit Angestellten vorzubeugen und zu vermeiden. Die Vertragsgestaltung im Arbeitsrecht erfordert ständiger Anpassung an die aktuelle Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes und der Landesarbeitsgerichte. Jeder Mustervertrag sollte vor seiner Verwendung anwaltlich überprüft und an die konkreten Umstände angepasst werden.

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Vertretung der Arbeitnehmerinteressen

Arbeitnehmer benötigen sehr oft einen anwaltlichen Rat, um gegen ungerechtfertigte Kündigungen vorzugehen. Hierbei sind insbesondere kurze Fristen für die Erhebung von Kündigungsschutzklagen sowie die richtige Taktik für die Sicherung der Lohnzahlungen während des laufenden Kündigungsschutzprozesses von Bedeutung. Nicht zuletzt sollen auch die Möglichkeiten von Abfindungszahlungen ausgeschöpft werden.

Kompetenzen rund um

  • Entwurf von Arbeitsverträgen
  • Kündigungen
  • Änderungskündigungen
  • Aufhebungsverträge
  • Kündigungsschutz
  • Arbeitnehmerschutz
  • Abwehr von Mobbing

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Kosten vor dem Arbeitsgericht

Wichtig zu wissen ist, dass in der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht grundsätzlich jede Partei ihre eigenen Kosten selbst zu tragen hat.  Für den Fall, dass die Partei mit dem Rechtsstreit einen Rechtsanwalt beauftragt, bleibt sie unabhängig vom Ausgang des Prozesses auf ihren Rechtsanwaltskosten sitzen. Sie wird dabei aber beim ungünstigen Prozessausgang auch mit den Kosten der Gegenseite nicht belastet. Dies gilt auch für die außergerichtliche Auseinandersetzung. Diese Kostenregelung schließt aber die Kostenübernahme durch eine Rechtsschutzversicherung oder Gewährung der Prozesskostenhilfe nicht aus.

Wir helfen Ihnen dabei, die Kostenprognose zu erstellen und eine für Sie günstige Entscheidung zu treffen.

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Die wichtigsten Fristen im Arbeitsrecht

Kündigung des Arbeitsverhältnisses
3 Wochen Klagefrist ab Zugang der Kündigung, § 4 KSchG
Änderungskündigung 
3 Wochen zur Erklärung des Vorbehalts bzw. Klagefrist, § 4 KSchG
Antrag auf Insolvenzgeld
2 Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens/Abweisung der Verfahrenseröffnung mangels Masse/Beendigung der Betriebsfähigkeit, § 324 Abs. 3 SGB III
Mahnverfahren
1 Woche Frist für Widerspruch gegen arbeitsgerichtlichen Mahnbescheid, § 46a Abs. 3 ArbGG
Versäumnisurteil
1 Woche Einspruchsfrist nach Zugang des Urteils, § 59 ArbGG
Ansprüche nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz(AGG)
2 Monate nach Zugang einer ablehnenden Entscheidung , § 15 Abs. 4 AGG 3 Monate für Klageerhebung

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Verfahren vor dem Arbeitsgericht

Das arbeitsgerichtliche Verfahren wird durch Einlegung der Klage eingeleitet. Daraufhin kommt in den nächsten 2-4 Wochen eine Ladung zum gerichtlichen Gütetermin, zu welchem die Parteien auch ihre Vertreter entsenden können. In dem Gütetermin versucht das Gericht den Rechtsstreit durch einen Vergleich zu beenden und die Parteien im Wege der gütlichen Einigung zu versöhnen.

Kommt im ersten Gütetermin keine Einigung zustande, wird nachfolgend ein Kammertermin anberaumt, an welchem die Parteien grundsätzlich persönlich teilnehmen müssen. Aufgrund der Arbeitsüberlastung der Arbeitsgerichte wird der Kammertermin auf mehrere Monate nach dem ersten Termin gelegt.

Eine Entscheidung im arbeitsgerichtlichen Verfahren ergeht grundsätzlich nach der mündlichen Verhandlung vor dem Kammergericht.

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Kollektives Arbeitsrecht

Zum Bereich des kollektiven Arbeitsrechts gehört das Recht der arbeitsrechtlichen Vereinigungen (Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände). Dieses besteht aus Betriebsverfassungsrecht, Tarif- und Tarifvertragsrecht sowie Arbeitskampfrecht.

Das kollektive Arbeitsrecht steht daher für Rechtsbeziehungen, bei denen nicht ein Arbeitnehmer als Einzelperson, sondern jeweils eine Gruppe (daher der Begriff "Kollektiv") von Arbeitnehmern betroffen ist. Der Begriff "Kollektiv" kann für verschiedene Personenkreise stehen. Darunter fallen nicht nur alle Arbeitnehmer eines Betriebes oder eines Unternehmens, sondern zum Beispiel auch alle schwerbehinderten Arbeitnehmer.

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